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Museum Odenkirchen
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News

06. März 2011 | Wiedereröffnung des sanierten Museums

Nach über einjähriger Renovierungphase wird das Berg- und Stadtmuseum am Sonntag, 6. März 2011.
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April 2011 | Internationales Dinosaurier Symposium in Obernkirchen

Über 150 Wissenschaftler kommen im April 2011 nach Obernkirchen um sich über den aktuellen
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November 2010 - Preis für Denkmalpflege 2010 an Museumsschlosserei

Die niedersächsische Sparkassenstiftung zeichnet das Kulturfenster Obernkrichen und das
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Neuerwerbung des Monats

Obernkirchener schenkt dem Museum ein Ölgemälde mit der Darstellung einer Hufschmiede.
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Glück Auf !

Willkommen im Obernkirchener Museum für Bergbau- und Stadtgeschichte, kurz „Berg- und Stadtmuseum“ genannt.

Die eindrucksvolle Ausstellung im klassizistischen alten Schulgebäude am Kirchplatz, umgeben von Fachwerkhäusern, befindet sich mitten in der Stadt. Vis a vis liegt die gotische Stiftskirche St. Marien und der angrenzende spätmittelalterliche Klosterkomplex. Trotz dieses beschaulichen Ambientes ist das Museum thematisch der Industriegeschichte verpflichtet: Obernkirchen als industrielles Herz des Schaumburger Landes. Die Bergbaubetriebe mit Brikettfabrik, Liethstollenrevier und Ziegelei, zwei Flaschenglashütten, die weltberühmten Sandsteinbrüche auf dem Bückeberg, sie haben die Lebensbedingungen der Menschen und damit die Obernkirchener Stadtgeschichte geprägt.

Zentrales Anliegen von Sammlung und Ausstellung ist die Darstellung des 500 jährigen Steinkohlenbergbaus rund um Obernkirchen. Als Folgeindustrie haben sich zwei Glashütten in der Stadt niedergelassen, die auf den Energieträger Steinkohle setzten. Ihre bewegte zweihundertjährige Geschichte wird ebenfalls präsentiert. Seit weit über tausend Jahren wird in den Sandsteinbrüchen auf dem Bückeberg der berühmte „Obernkirchener Sandstein“ abgebaut und verarbeitet. Obernkirchens Stadtgeschichte ist symbiotisch mit der wechselvollen Konjunktur dieses Steines verknüpft. Die Arbeit im Steinbruch und in den Steinhauerwerkstätten wird im Museum anschaulich dargestellt.

Ein besonderer Anziehungspunkt der stadtgeschichtlichen Ausstellung ist die „privilegierte Apotheke Gebrüder Pape“. Das gesamte Offizin der im Ursprung barocken Schalterapotheke ist erhalten geblieben.
Ein technische Baudenkmal aus dem frühen 19. Jahrhundert, die historische Schlosserei Bornemann, gehört als Außenstelle zum Museum.